Versprechenstext
„Aus Liebe zu Dir und aus Liebe zu meinem zukünftigen Ehepartner verspreche ich, [Name], bis zur Ehe in Reinheit zu leben und mein Herz für die wahre Liebe zu bewahren.”
Was ist das Versprechen?
Ein Wort, das verpflichtet — und freimacht.
Das Versprechen ist kein Gelübde. Es ist dein klares Ja: zu Christus, zu dir selbst und zu dem Menschen, den du einmal lieben wirst. Dein Leib spricht eine Sprache — die Sprache der Nähe, der Berührung, der Hingabe. Diese Sprache wird wahr, wenn sie wirklich Hingabe ist — und nicht Verlangen, das sich beim anderen bedient. Deshalb bewahrst du sie für den einen Menschen auf, dem du sie einmal ganz schenken wirst. Das sechste Gebot, ‚Du sollst nicht die Ehe brechen‘, schützt genau diese Treue — nicht erst ab dem Hochzeitstag, sondern schon heute. Nicht als Verbot, sondern als Schutz für die Liebe, die du dir erträumst. Und das Beste: Du gehst das nicht allein. Wer dieses Ja spricht, darf darauf vertrauen, dass Gott ihm die Kraft schenkt, bis zur Ehe in Reinheit zu leben — Tag für Tag, mit ihm an der Seite.
Das Versprechen wird vor dem Allerheiligsten Sakrament und in Gegenwart eines Priesters gesprochen. Danach erhält man — wenn gewünscht — den Ring als äusseres Zeichen.
